Unsichtbar, aber wichtig: Neue Rigole auf unserem Schulgelände
In den vergangenen Wochen hat sich auf unserem Schulgelände einiges getan. Es wurde gebaggert, Erde bewegt und schweres Gerät war im Einsatz. Der Grund dafür lag größtenteils unter der Erde: Unsere Rigole zur Regenwasserversickerung wurde erweitert und an den gestiegenen Bedarf angepasst.
Rund 470 Sickerblöcke unter der Erde
Im Zuge der Bauarbeiten wurden rund 470 sogenannte Sickerblöcke in den Boden eingebracht. Sie bilden unterirdisch einen großen Speicherraum für Regenwasser.
Bei stärkeren Niederschlägen wird das anfallende Wasser dort zunächst aufgenommen und zurückgehalten. Anschließend kann es nach und nach an den umliegenden Boden abgegeben werden und dort versickern.
Von den Sickerblöcken ist inzwischen nichts mehr zu sehen. Sie liegen vollständig unter der Erde und werden dort künftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.
Warum die Erweiterung notwendig war
Die bestehende Rigole war für die künftig zu bewältigenden Regenwassermengen nicht mehr ausreichend dimensioniert. Durch die Erweiterung steht nun deutlich mehr Speichervolumen zur Verfügung.
Das entlastet die Entwässerung unseres Schulgeländes und hilft dabei, größere Wasseransammlungen bei starken oder länger anhaltenden Regenfällen zu reduzieren.
Gleichzeitig wird das Regenwasser nicht einfach vom Gelände abgeleitet. Es kann direkt vor Ort versickern und wird damit wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. So kann die Versickerung auch einen Beitrag zur Grundwasserneubildung leisten.
Jetzt darf es wieder grün werden
Die eigentlichen Arbeiten an der Rigole sind inzwischen abgeschlossen. Ganz fertig ist der Bereich jedoch noch nicht.
In den kommenden Wochen wird die Fläche noch bepflanzt, sodass sie nach und nach wieder grün wird und sich wieder harmonisch in unser Schulgelände einfügt.
Außerdem wird noch ein Zaun errichtet. Dieser ist Bestandteil der Bauauflagen und war entsprechend Teil der Baugenehmigung.
Die neuen Steine vor dem zukünftigen Zaun sind bereits zu sehen. Sie fügen sich nicht nur in die Gestaltung des Bereichs ein, sondern laden auch zum Sitzen und Verweilen ein.
So wird aus der großen Baustelle Schritt für Schritt wieder ein schöner Teil unseres Schulgeländes. Was unter der Erde entstanden ist, bleibt dabei weitgehend unsichtbar, wird aber künftig einen wichtigen Beitrag zur Regenwasserbewirtschaftung auf unserem Gelände leisten.
